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Rückschau, Vorschau und viel Elan für 2017

Die Mitgliederversammlung im Poststadl

„Ist es wirklich schon fünf Jahre her, dass es unseren Verein gibt?” Auch Bürgermeisterin, Gabriele Müller, die zur Gründungsmannschaft des Vereins gehört, kann es kaum fassen. Obwohl ihr die Aufgaben im Amt kaum Zeit lassen, nimmt sie regen Anteil an der Entwicklung des Vereins und freute sich auch, dass die Gemeinde einen Raum im Poststadl zur Verfügung stellen konnte. Dafür bedankte sich in ihrer Rede Dagmar Richter die Vorsitzende von hhh ganz herzlich und hob gleichzeitig die Bedeutung von offiziellen, regelmäßig von den Bürodamen betreuten Geschäftsräumen für unsere Außenwirkung hervor.

Wie für Vereine vorgeschrieben, begann der offizielle Teil mit dem Rechenschafts- und Kassenbericht, mit Jahresaussichten und der Vorschau auf die Künstlermeile und das Zammafestival. Der Belegprüfer, Herr Partenheimer lobte die sparsame, sorgfältige und übersichtlich gestaltete Kassenführung durch die beiden Kassier Susi Wahl und Andreas Richter. Und weil er dann doch noch einen Fehler fand, nämlich bei der Mitgliederzahl, die Dagmar Richter mit derzeit 178 angegeben hatte, berichtigte er die Zahl dahingehend, als er sagte: „Es sind ja eigentlich 179 Mitglieder, denn ich selbst gehöre ab sofort dazu.”. Lauter Beifall belohnte ihn. Und weil man, wie er sagte, auch ein Gastgeschenk mitbringen sollte und der Onkel mit dem Geldgeschenk mehr Freude bereitet als die Klavier spielende Tante, machte er im Auftrag der Bürgerstiftung gleich dem Verein ein Riesengeschenk: 1.000 € sind eine wahrhaft fürstliche Gabe. Wir werden es im Sinne des Vereins sicher gut gebrauchen können und sagen der Bürgerstiftung unseren großen Dank!!!

Der Vorstand und der Beirat von hhh
Die neue alte Mannschaft ohne den Neuen, Günter Goller
(Foto: Felizitas Frenzel)

Der alte Vorstand wurde im Amt bestätigt und auch mit dem neuen Beisitzer, Herrn Günter Goller haben wir eine geglückte Neubesetzung gefunden.

Große Zustimmung fand der Vorschlag, dass die Mitglieder in Zukunft Patenschaften übernehmen können. Sinn dieser Patenschaften ist die Unterstützung von Einzelpersonen oder unserer Initiativen sowie des Vereinsfons. Die Idee wurde einstimmig begrüßt und angenommen. Ein Mitglied spendete gleich 100 Punkte in den Fond. Toll!!!

Dann aber kam Eva Genseleiter zu Ihrem Lieblingsthema: Das Zamma-Festival! Ihre Begeisterung war ansteckend, als sie die Mitglieder aufforderte, nur ja in der ersten Juliwoche Urlaub zu nehmen und ja nicht wegzufahren, da sich Haar in eine Feiermeile verwandeln wird. Fleißige Frauen haben bereits für unseren Beitrag, die Rathausverhüllung, die wir zusammen mit dem Künstlerkreis stemmen werden, 160 m Stoffbahnen gesäumt und mit Ösen versehen. Nun warten diese Meter auf möglichst viele Haarer Hände, die darauf gedruckt werden sollen.

Erste Handabdrücke für ZAMMA
Handwerk für das Zamma, erste Schritte für das Kunstwerk Rathaus
(Foto: Felizitas Frenzel)

Beim geplanten „white dinner” warten lange, weiß gedeckte Tische in der Bahnhofstraße auf weiß gekleidete Gäste, die sich die mitgebrachten Schmankerln in Gemeinschaft mit allen Haarerinnen und Haarern schmecken lassen und bis in die Nacht hinein die Zusammengehörigkeit bei diesem Fest genießen. Eva versprach, an dieser Stelle alle Mitglieder über alle sonstigen Aktivitäten zu unterrichten. Den Anfang der Händedruckerei machten alle anwesenden Vereinsmitglieder, die somit sicher sein konnten, dass ihre Hände ein Teil des Kunstwerkes geworden sind.

Und Eva Genseleiter erinnerte auch an das nächste Repaircafé, das bereits am 11.3. ab 14.00 Uhr wieder im Poststadl geöffnet ist.

Und nun freuen wir uns auf ein ereignisreiches neues Jahr, viele neue Mitglieder und dass wir weiter, getreu Dagmar Richters Motto, miteinander füreinander da sind.

Monika Malinowski

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